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In Fonds investieren und die Rendite steigern

8 Oktober 2014 45 views Keine Kommentare

Financial data in form of charts and diagramsAnleger, die einen Teil ihrer Ersparnisse in Fonds investieren wollen, um so attraktiv für das Alter vorzusorgen, sollten nicht blauäugig agieren. Unter der Vielzahl von Angeboten den richtigen Fonds zu finden, ist kein leichtes Unterfangen. Wichtig sind einige Kennzahlen, anhand derer sich Informationen zu den infrage kommenden Fonds entnehmen lassen. Ein Fonds ist für die Altersvorsorge immer dann optimal, wenn er sich so entwickelt, dass eine ordentliche Rendite erzielbar ist.

Kennzahlen, auf die es bei der Fondsbewertung ankommt

Performance – unter Performance ist die Wertentwicklung des Fonds in einem definierten Zeitraum zu verstehen. Diese Angabe erfolgt in Prozent. Ein Fonds, der zum Tag x 100 Euro pro Anteil kostet und ein Jahr später 110 Euro hat eine Performance von zehn Prozent hingelegt. Für die Berechnung der Performance verwenden die Fondsgesellschaften eine einheitliche Methode zur Berechnung, sodass unterschiedliche Fonds in Sachen Performance vergleichbar sind. In der Performance finden die Verwaltungsgebühren eines Fonds Berücksichtigung, die Ausgabeaufschläge jedoch nicht. Deswegen kann die individuelle Wertentwicklung eines Fonds für verschiedene Anleger am Ende unterschiedlich sein.

Maximaler Verlust – der Wert eines Fonds unterliegt starken Schwankungen nach oben und unten. Über die Kennzahl maximaler Verlust wird in Prozent angegeben, wie hoch der höchste Rückgang des Fondswertes war. Der Bemessungszeitraum liegt hier in der Regel bei drei Jahren.

Volatilität – die Volatilität eines Fonds sagt etwas darüber aus, wie stark der Wert des Fonds in einem definierten Zeitraum um seinen Mittelwert geschwankt ist. Dabei gilt grundsätzlich Folgendes: je volatiler ein Fonds ist, desto risikoreicher ist die Anlage. Eine hohe Volatilität zeugt von starken Preisschwankungen.

Sharpe Ratio – über die Sharpe Ratio wird die Beziehung zwischen der Risikoprämie einer Anlage und ihrem Risiko zu Ausdruck gebracht. Die Risikoprämie definiert sich als sogenannter Mehrertrag, den betreffender Fonds im Vergleich zu einer sicheren Anlage bringt. Das Risikomaß ist dabei wieder die Volatilität des Fonds.

Zum Verständnis – ein Fonds bringt sieben Prozent Rendite, die sichere Anleihe 2,5 Prozent. In diesem Fall beträgt die Risikoprämie 4,5 Prozent. Die Volatilität des Fonds liegt bei 2,5 Prozent. Jetzt muss die Risikoprämie durch die Volatilität dividiert werden. Die Sharp Ration beträgt 1,8. Je höher die Sharp Ratio, desto besser ist das Verhältnis zwischen Risiko und Ertrag. Liegt die Sharp Ration eines Fonds unter null, hat dieser Fonds nicht einmal so viel Rendite wie eine sichere Geldanlage gebracht. Vom Kauf eines solchen Fonds ist abzuraten.

Was am Ende zählt

Am Ende zählen für den Anleger nur die Risikostreuung und die Kosten. Das heißt, auch beim Kauf eines Fonds sollte nicht alles auf eine Karte gesetzt werden. Ein gutes Wertpapierdepot setzt sich aus verschiedenen Anlagen. Dabei ist es auch wichtig, unterschiedliche Fonds zu kaufen. Aktiv gemangte Fonds stehen in ihrer Entwicklung in der Regel schlechter da, als passiv gemanagte Fonds. Private Anleger sollten von daher in passiv gemanagte Fonds investieren. Einen Fonds nur deswegen zu kaufen, weil er in der Vergangenheit eine hervorragende Performance hat, ist nicht empfehlenswert.

Bild© Petr Ciz – Fotolia.com

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