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Preise auf dem Immobilienmarkt entwickeln sich weiterhin dynamisch

24 Februar 2017 10 views Keine Kommentare

steigende ImmobilienpreiseEin aktueller Artikel von cash-online bescheinigt dem deutschen Immobilienmarkt auch weiterhin ein dynamisches Wachstum. So ist der durch den Verband deutscher Pfandbriefbanken (vdp) aktuell ermittelte Immobilienpreisindex für das dritte Quartal 2016 wieder einmal über alle Immobilienbranchen hinweg gestiegen. Insgesamt konnte ein Anstieg von 6,7 % von Juli bis September 2016 im Vergleich zum gleichen Quartal des Vorjahres festgestellt werden. Hierbei stiegen die Preise für Büroimmobilien um 8,3 %, Mehrfamilienhäuser um 7,1 % und für selbstgenutztes Wohneigentum um 6,4 %. Einzelhandelsimmobilien stiegen dagegen um nur 2,7 %. Betrachtet man den langfristigen Chart, ergibt sich seit dem Jahr 2003 eine Steigerung des vdp-Immobilienpreisindex Gesamt um ca. 35 % – Zugpferd waren hier vor allem die Wohnimmobilien, die allein für sich betrachtet im gleichen Zeitraum sogar um ca. 39 % zulegen konnten.

Wie kommen diese Steigerungen zustande?

Grundsätzlich kommen die Steigerungen dadurch zustande, das in den Ballungsgebieten in Deutschland noch immer eine viel größere Nachfrage nach Wohnungen vorhanden ist, als das Angebot hergibt. Eine Bedarfsdeckung ist trotz steigender Bautätigkeit derzeit und in nächster Zukunft nicht zu erwarten. Zudem herrscht an den Märkten ein sehr niedriges Zinsniveau, welches Investoren – und das nicht nur in Deutschland – nach Alternativen suchen lässt. Hierbei spielen auch Immobilien eine große Rolle. Gerade aufgrund der großen Nachfrage ist eine lückenlose Vermietung und damit ein sicheres Investment bei einer attraktiven Rendite in vielen Regionen Deutschlands möglich. Zunehmende Schwankungsintensitäten im wirtschaftlichen Umfeld schicken ebenfalls viele Investoren in Richtung „sicherer Hafen“ Immobilienanlage. Es scheint so, als könne nur dann eine Änderung eintreten, wenn sich die Politik des Themas intensiver annimmt und die Rahmenbedingungen grundsätzlich ändert. Die schon vor einiger Zeit ins Leben gerufene „Mietpreisbremse“ scheint hier bei weitem nicht den gewünschten Erfolg zu bringen. Es bleibt also abzuwarten, ob sich die Umgebungsbedingungen mittelfristig ändern werden. In allernächster Zeit sind daher weitere Preissteigerungen zu erwarten.

Was können Wohnungssuchende tun?

Wer auf der Suche nach bezahlbarem Wohnraum in Ballungsgebieten in Deutschland ist, hat es schwer. Viele Interessenten weichen mittlerweile auf B- und C-Lagen aus, um überhaupt ein Angebot für eine Wohnmöglichkeit, die sich bezahlen lässt, finden zu können. Doch auch hier lassen sich bereits schon gewisse Preissteigerungen feststellen. Lediglich im ländlichen Raum herrscht ein Überangebot an Wohnraum, der zudem zu viel günstigeren Preisen zu haben ist. Es stellt sich nun die Frage, ob der Interessent bereit ist, längere Wege in Kauf zu nehmen, um dadurch eine günstigere Wohnmöglichkeit zu erhalten. Auch kommen mittlerweile neue Konzepte auf – so beispielsweise die Idee von Mikro-Wohneinheiten, die zwar ein minimales Raumangebot haben, dafür aber zu einem vergleichsweise günstigen Preis erhältlich sind. Wie auch immer, der Interessent muss nach örtlichen Gegebenheiten und individuellen Voraussetzungen abwägen und entscheiden, welche Alternative für ihn möglich ist. Da dies alles andere als einfach zu handeln ist und natürlich auch einen gewissen Zeitaufwand erfordert, sollte damit sehr rechtzeitig begonnen werden, wenn bekannt ist, dass ein Umzug in ein entsprechendes Gebiet ansteht. Hier können auch Fachleute – wie z. B. Makler – helfen, damit doch noch ein Angebot gefunden werden kann, was den eigenen Vorstellungen möglichst nahe kommt.

Bild© bluedesign – Fotolia.com

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